Q: Seit wann bist du Geschäftsleitung beim IWA?

A: „Ich habe im Juli 2019 als stellvertretende Geschäftsleitung hier angefangen. Zwei Jahre später habe ich offiziell die pädagogische Leitung und zusammen mit Malte das IWA übernommen.“
Q: Wo hast du vorher gearbeitet?
A: „Beim HPH Netz Niederrhein habe ich meine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger gemacht und dort etwa 13 Jahre gearbeitet. Daher kenne ich auch Jürgen Winterberg, er war mein Teamleiter dort. An der Hochschule in Nimwegen habe ich Sozialpädagogik studiert. 2016 bin ich vom HPH Netz Niederrhein in die Privatwirtschaft gegangen und habe zu einem kleineren Bewo Anbieter gewechselt. Bis ich dann wieder auf Jürgen Winterberg traf, der mir die Geschäftsleitung in seiner Firma, dem IWA, angeboten hat.“
Q: Was ist die größte Herausforderung für dich bei der Arbeit?
A: „Als Chef entscheidet man alles selbst, was ich natürlich mag. Aber es ist auch einsam, wenn man keine KollegInnen hat, um sich austauschen zu können. Die große Vielfalt der Aufgaben ist toll, gleichzeitig auch nicht immer einfach, weil alles sehr viel Zeit braucht, die dann an anderen Ecken fehlt.“
Q: Was ist das Beste an deinem Job?
A: „Das Beste ist, dass ich Entscheidungen treffen kann und niemanden über mir habe. Ich genieße es, viele Freiheiten zu haben durch zum Beispiel flexible Dienstzeiten. Wichtig ist mir, ressourcenorientiert zu arbeiten. Das heißt, wir gucken auf die Stärken der Menschen, auf ihr Potenzial und ihre Fähigkeiten, um die zu aktivieren und zu stärken. Mir ist es ein persönliches Anliegen, Menschen in schwierigen Lebenslagen durch die Eingliederungshilfe, wozu Bewo ja zählt, zu unterstützen.“
Q: Wobei tankst du neue Energie für die Arbeit?
A: „Sobald die Sonne da ist, sitze ich im Garten oder spaziere mit meinem Hund durch den Wald. Bewegung und Natur entspannen mich.“
Q: Gibt es Firmenziele für 2026?
A: „Es gibt momentan viele politische Diskussionen in der Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Pflegeversicherung. Wir behalten die Entwicklung im Auge und werden dafür sorgen, dass das Integrationsnetz auch in Zukunft seine Dienstleistungen wie gewohnt verlässlich erbringen kann.“

