Klientenbeirats Wahl im IWA

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In unserem Instagram Kanal haben wir bereits über die Entstehung eines Klientenbeirats im IWA berichtet. Nun geht es in die Umsetzung- die Wahl der Mitglieder steht an.

Auf Instagram habt ihr bereits einen ersten Eindruck der Kandidaten bekommen. In den unten eingefügten Links könnt ihr euch die kompletten Vorstellungsvideos anschauen.

An unserem bevorstehenden Sommerfest am 17.07.26 stellen sich die Kandidaten persönlich vor. Anschließend werden die Wahlunterlagen verteilt.

Bis zum 31.08.26 hat dann jede*r Klient*in im IWA die Möglichkeit, seinen/ihren Wahlzettel einzureichen.

Am 12.09.2026 findet der finale Wahltag statt.

Hier sind die Links zu den Vorstellungen der Kandidat*innen:

Linda: https://www.youtube.com/shorts/mWak2R86yO4

Susanne: https://www.youtube.com/shorts/S1znoTcAE2Y

Sven: https://www.youtube.com/shorts/iCqbsCM7GtA

Andreas: https://www.youtube.com/shorts/sy5zvhwUnL0

Thorsten: https://youtube.com/shorts/UyhG98SDPJI

Anne: https://youtube.com/shorts/Tvx0xEv8GJY

Über Instagram werden wir euch weiter auf dem Laufenden halten.

IWAs neue Assistenten der Teamleitung

ATL Dominik stellt sich vor

Seit wann bist du beim IWA?

„Ich habe am 1. Januar 2019 beim IWA angefangen. Vom Erstberuf bin ich gelernter Kaufmann und habe Wirtschaft studiert, aber irgendwann gemerkt, das möchte ich nicht mein Leben lang machen. Insofern habe ich mich mit Ende 20 dazu entschieden, eine Umschulung zur pädagogischen Fachkraft zu beginnen. U. a. war ich während meiner Umschulung beim LVR HPH-Netz Niederrhein im stationären Bereich tätig. Bevor ich zum IWA kam, habe ich 1,5 Jahre in der Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet.“

Was sind deine Aufgaben im IWA?

„Seit ca. fünf Jahren bin ich der Hilfeplankoordinator des IWAs. Ich sorge zum Beispiel dafür, dass Fristen eingehalten werden und Leistungsbescheide eingehen, sodass die wirtschaftliche Grundlage des IWA gewährleistet bleibt. In diesem Bereich muss ich viel im Überblick halten und stets die „Deadlines“ wahren sowie den regelmäßigen Austausch mit dem Kostenträger suchen. Zusätzlich betreue ich natürlich KlientInnen.“

Was genau machst du zusätzlich als Assistenz der Teamleitung (ATL)?

„Ich bin im Grunde die Vertretung für André Becker, der das Team Süd leitet, und stehe in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung. KlientInnen können sich mit Anliegen an mich wenden, während ich natürlich auch für fachliche Fragen der MitarbeiterInnen als Ansprechpartner zur Verfügung stehe. Personelle Entscheidungen werden weiterhin grundsätzlich in enger Abstimmung von der Geschäftsleitung getroffen.“

Was gefällt dir an deiner Arbeit?

„Ich genieße sehr die persönliche Freiheit, mit der ich mir meine Arbeitszeiten aber auch die Art, wie ich arbeite, einteilen kann. So gelingt es mir, meine eigenen Ressourcen bestmöglich zu nutzen und meine Kompetenzen in die Betreuung einzubringen. Ich mag es, selbständig zu arbeiten und nicht in ein System gepresst zu werden, in dem ich mich nicht entfalten kann. Auch das gegenseitige Vertrauen zu den Mitarbeitenden sowie zu der Geschäftsleitung ist mir sehr wichtig.“

Wie entspannst du dich nach einem anstrengenden Arbeitstag?

„Ich bin gerne aktiv in meiner Freizeit und unternehme etwas mit Freunden. Früher habe ich viel Sport gemacht, musste dann aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten, aber bald werde ich wieder aktiver werden. 

ATL Markus stellt sich vor

Was hast du gemacht, bevor du beim IWA angefangen hast?

„Ich bin seit rund zehn Jahren beim IWA. Meine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger habe ich bei Haus Freudenberg gemacht. Im Anschluss habe ich in der Kinder – und Jugendhilfe gearbeitet und unbegleitete minderjährige Jugendliche betreut. Lange Zeit war ich in der Werkstatt von Freudenberg in Bedburg Hau tätig und sechs Jahre an der Bonhoeffer Schule.“ 

Was sind deine Aufgaben im IWA?

„Als Assistenz der Teamleitung (ATL) begleite ich die Teamleitungen bei ihren vielfältigen Aufgaben, unterstütze organisatorische Abläufe und stehe Mitarbeitenden sowie KlientInnen als Ansprechpartner für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Darüber hinaus plane und gestalte ich gemeinsam mit dem Team das IWA-Freizeitprogramm, um abwechslungsreiche und wertvolle Angebote für unsere KlientInnen zu schaffen.“

Was gefällt dir an deiner Arbeit?

„Ich mag, dass die Arbeit so abwechslungsreich ist. Ich habe immer Interesse an neuen Herausforderungen. Jeder Tag ist anders. Zu sehen, wenn KlientInnen durch unsere Unterstützung Fortschritte machen, ist ein gutes Gefühl.“

Was ist die größte Herausforderung an deinem Job?

„Sich immer auf neue Personen und deren Bedürfnisse einzustellen, ist anspruchsvoll. Besonders, wenn ich selbst einmal nicht gut drauf bin, ist es nicht leicht trotzdem eine gute Betreuung zu machen.“

Wie entspannst du dich nach einem anstrengenden Arbeitstag?

„Ich bin Vater eines dreijährigen Kindes. Es ist schön, Zeit mit der Familie zu verbringen und Freunde zu treffen.“

Q&A mit Fabian Schuchert

Q: Seit wann bist du Geschäftsleitung beim IWA?

A: „Ich habe im Juli 2019 als stellvertretende Geschäftsleitung hier angefangen. Zwei Jahre später habe ich offiziell die pädagogische Leitung und zusammen mit Malte das IWA übernommen.“

Q: Wo hast du vorher gearbeitet? 

A: „Beim HPH Netz Niederrhein habe ich meine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger gemacht und dort etwa 13 Jahre gearbeitet. Daher kenne ich auch Jürgen Winterberg, er war mein Teamleiter dort. An der Hochschule in Nimwegen habe ich Sozialpädagogik studiert. 2016 bin ich vom HPH Netz Niederrhein in die Privatwirtschaft gegangen und habe zu einem kleineren  Bewo Anbieter gewechselt. Bis ich dann wieder auf Jürgen Winterberg traf, der mir die Geschäftsleitung in seiner Firma, dem IWA, angeboten hat.“

Q: Was ist die größte Herausforderung für dich bei der Arbeit?

A: „Als Chef entscheidet man alles selbst, was ich natürlich mag. Aber es ist auch einsam, wenn man keine KollegInnen hat, um sich austauschen zu können. Die große Vielfalt der Aufgaben ist toll, gleichzeitig auch nicht immer einfach, weil alles sehr viel Zeit braucht, die dann an anderen Ecken fehlt.“

Q: Was ist das Beste an deinem Job?

A: „Das Beste ist, dass ich Entscheidungen treffen kann und niemanden über mir habe. Ich genieße es, viele Freiheiten zu haben durch zum Beispiel flexible Dienstzeiten. Wichtig ist mir, ressourcenorientiert zu arbeiten. Das heißt, wir gucken auf die Stärken der Menschen, auf ihr Potenzial und ihre Fähigkeiten, um die zu aktivieren und zu stärken. Mir ist es ein persönliches Anliegen, Menschen in schwierigen Lebenslagen durch die Eingliederungshilfe, wozu Bewo ja zählt, zu unterstützen.“

Q: Wobei tankst du neue Energie für die Arbeit?

A: „Sobald die Sonne da ist, sitze ich im Garten oder spaziere mit meinem Hund durch den Wald. Bewegung und Natur entspannen mich.“

Q: Gibt es Firmenziele für 2026?

A: „Es gibt momentan viele politische Diskussionen in der Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Pflegeversicherung. Wir behalten die Entwicklung im Auge und werden dafür sorgen, dass das Integrationsnetz auch in Zukunft seine Dienstleistungen wie gewohnt verlässlich erbringen kann.“

Amelie – ein selbstbestimmtes Leben allen Widerständen zum Trotz

a plant on the gray concrete

Auf Wunsch der Klientin wurde ihr Name in dieser Geschichte geändert

Das Leben von unserer Klientin Amelie ist nicht immer schön verlaufen. Als Kind ist sie zu einer Pflegefamilie gekommen, die sie nicht gut behandelt hat. „Ich bin ein freiheitsliebender Mensch“, erzählt Amelie. „Früher musste ich mir alles gefallen lassen, ich habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht, Gewalt aller Art erlebt und konnte nicht fliehen“, erinnert sie sich. Dieses frühe Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit von damals hat aus Amelie einen Menschen gemacht, der in allen Lebenslagen um jeden Preis alleine zurechtkommen möchte. „Ich will nie mehr gezwungen sein, Dinge auszuhalten, gegen meinen Willen mitzumachen und mich anzupassen“, das ist für Amelie ganz klar.

Amelie ist in Ostdeutschland in zwei Heimen bis zu ihrem 10.Lebensjahr aufgewachsen, bis sie in eine Pflegefamilie in Norddeutschland kam. Schon mit elf Jahren fing sie an, Geschichten zu schreiben, um sich aus ihrem schmerzvollen Leben wegzuträumen in unbeschwerte Parallelwelten. Mit elf Jahren hat sie auch zum ersten Mal versucht, sich umzubringen. 

In der Schule hatte sie eine Freundin, über die sie es vor 18 Jahren an den Niederrhein verschlagen hat. Heute wohnt sie mit ihrem besten Freund und einem Hund in einer schönen Wohnung in Kleve. Seit knapp fünf Jahren wird sie vom IWA betreut. 

Amelie ist immer schon sehr sportlich gewesen, früher war sie Leistungssportlerin, hat Leichtathletik und Kraftsport gemacht. Irgendwann hat ihr Körper nicht mehr mitgemacht, sie musste sich am Rücken operieren lassen. Schmerzen und Taubheitsgefühle sind auch nach der Operation geblieben, was Amelie, die den Sport immer noch liebt, sehr einschränkt. „Ich habe mir dann mein eigenes Sportprogramm zusammengestellt, eine Mischung aus Kraft- und Ausdauerübungen. Und ich gehe viel mit unserem Hund, einem Pinscher, spazieren“ so Amelie. 

2012 wurde bei Amelie eine Dissoziative Identitätsstörung (DIS) diagnostiziert. Das ist eine schwere psychische Traumafolgestörung. Dabei spaltet sich die Persönlichkeit in unterschiedlich viele Identitätszustände auf, die abwechselnd Kontrolle über Denken, Fühlen und Handeln übernehmen. Zusätzlich leidet sie unter Schlafstörungen. 

Amelie erinnert sich; „Früher hatte ich wahnsinnig viele Ängste, konnte das Haus nicht alleine verlassen.“ Ihre Hoffnung war trotzdem immer, ein selbständiges Leben zu führen. Das hat Amelie geschafft! Sie versorgt sich alleine, kann sich um ihre Belange kümmern, und hat, wie sie sagt, ihre Diagnosen akzeptiert. 

Ihre Willenskraft und ihre Disziplin haben dir geholfen, durchzuhalten. Respekt, liebe Amelie!

Q&A mit Malte Heuvelmann

Wo hast du vorher gearbeitet, bevor du Teil der Geschäftsleitung im IWA
geworden bist?

„Ich habe eine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht, die habe ich in einem
anderen Betrieb begonnen und 2016 beim IWA beendet. Im Anschluss habe ich
noch eine Weiterbildung zum Fachwirt absolviert. Erst hatte ich überlegt,
beruflich in den IT Sektor zu gehen. Dann hat mich die alte Geschäftsleitung
vom IWA angesprochen, ob ich mit Fabian die Leitung übernehmen möchte,
was wir dann 2019 gemacht haben. Mit Fabian habe ich mich direkt gut
verstanden. Wir haben viele ähnliche Ansichten, was die Arbeit betrifft.“

Was ist die größte Herausforderung für dich bei der Arbeit?

„Manchmal ist es schwierig, meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.
Ich habe bei der Arbeit ein Ideal vor Augen, das nicht immer umsetzten zu
können, ist nicht einfach auszuhalten. Dazu kommt der Druck, den mal als
Selbständiger hat.“

Was ist das Beste an deinem Job?

„Die Arbeit mit Menschen erfüllt mich. Ich sehe den Mehrwert, den wir
schaffen und die Dankbarkeit unserer KlientInnen. Außerdem arbeite ich gerne
mit Zahlen, das fordert meinen Kopf.“

Wobei tankst du neue Energie für die Arbeit?

„Ich habe schon mein Leben lang Sport gemacht und immer wieder neue
Sportarten ausprobiert. 18 Jahre lang habe ich Fußball gespielt, auch Golf
spielen und bouldern war dabei. Zurzeit gilt meine Leidenschaft der
Kampfkunst Brazilian Jiu-Jitsu. Außerdem bin ich gerne im Garten und lese in
der Sonne ein Buch.“

Was sind deine Ziele für das IWA?

„Mein Ziel ist es, das Unternehmen auch zukünftig stabil zu halten und weiter
zu entwickeln. Unsere Vision ist immer noch, ein Arbeitsfeld für unsere Klienten
zu schaffen, ein Arbeitsangebot, das Tagesstruktur schafft, zum Beispiel im
Bereich Gastronomie.“

Klientenbeiratswahl auf der Zielgeraden

Es gibt wieder Neuigkeiten vom Klientenbeirat! Viel Arbeit und Herzblut fließen seit Monaten in dieses Projekt. Bald ist es soweit, im September wird der Klientenbeirat final gewählt. Stichtag ist der 12. September.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Briefwahl wird aktuell vorbereitet, In den letzten Monaten haben sich engagierte Klientinnen und Klienten immer wieder getroffen, die Satzung wurde verfasst und verabschiedet, interessierte KlientInnen haben sich aufstellen lassen und sich und ihr Anliegen auf liebevoll gebastelten Plakaten vorgestellt. Wie ihr sicher schon gesehen habt, hängen die Plakate in unseren Büros in Kleve und Goch. 

Noch bis zum 30. Juni könnt ihr euch als KandidatIn bewerben, sprecht einfach Martin, Julia T. oder unsere Auszubildende Madleen an oder ihr gebt eure Bewerbungsunterlagen direkt in Kleve im Büro ab. Bei unserem alljährlichen Sommerfest am 17. Juli stellen sich dann alle KandidatInnen persönlich vor. Am 31. August ist die letzte Gelegenheit für euch, eure Stimme per Briefwahl abzugeben. 

Am Ende werden 5 KandidatInnen gewählt. Am 12. September werden in Goch und Kleve in den jeweiligen Büros unsere Wahllokale eingerichtet. Von 10 – 13 Uhr habt ihr Zeit, persönlich vorbei zu kommen und für eure*n WunschkandidatIn abzustimmen. Das Ergebnis wird direkt im Anschluss verkündet. Am besten, Ihr notiert euch die Daten gleich im Kalender!

Natürlich könnt Ihr euch auch von euren BetreuerInnen unterstützen lassen, wenn ihr Fragen habt oder Hilfe benötigt.

Nur ein kleiner Abschied…

Genau zehn Jahre waren es im Oktober2025. Vor zehn Jahren hat
Margit angefangen, die Buchhaltung für das IWA zu regeln. Sie erinnert
sich: „Damals waren wir 30 KollegInnen und etwa 100 Klienten.“ Heute
gibt es auf beiden Seiten etwa doppelt so viele! Damals gab es genau
einen Dienstwagen und das Klever Büro war flächenmäßig nur halb so
groß wie heute. Man merkt sofort, es hat sich viel getan in den letzten
zehn Jahren. Ungebrochen ist dahingegen Margits Freude an der Arbeit:
„Die Zeit beim IWA waren die besten zehn Arbeitsjahre, die ich in
meinem Leben hatte“, schwärmt sie. Ein Riesenkompliment. Darum geht
sie auch nicht so ganz. Statt wie bis vor kurzem in Vollzeit unterstützt
Margit nun nur noch einen Tag in der Woche das Büro.


Aber was ist es, dass die Arbeit beim IWA so besonders macht? Diese Frage kann Margit direkt beantworten: „Früher habe ich immer überall alleine gearbeitet, im Autohaus und in einer Baufirma. Im sozialen Bereich habe ich erfahren, was Menschlichkeit und Empathie bedeutet.“
Sie sagt, dass die Arbeit mit Menschen sie gelassener gemacht hat. „Ich habe gelernt, die Perspektive zu wechseln. Daran bin ich gewachsen“, erklärt sie.


Margit erinnert sich, dass es von Anfang an gut geklappt hat mit den KollegInnen. Ebenfalls ein Riesenvorteil war für sie die allgegenwärtige Hundeliebe im IWA. Aiko war in den letzten drei Jahren Margits treuer Begleiter im Büro. Wo geht so etwas schon?


Mittwochs ist zukünftig noch Margits und Aikos IWA-Tag. Langweilig wird
es ihr an den restlichen Tagen aber nicht werden. Margit hat drei Kinder
und vier Enkel, die sich auf mehr Zeit mit ihr freuen. „Ich werde es
genießen, mehr Ruhe und Muße zu haben“, so Margit. Nähen und
natürlich Spaziergänge mit ihrem tierischen Liebling stehen da ganz
vorne auf der Liste.


Liebe Margit, schön, dass du uns nicht ganz verlässt. Für den Rest
deiner Zeit wünschen wir dir alles Gute und viel Freude bei allem, was
dir am Herzen liegt.

Update zum Klientenbeirat

Langsam aber sicher geht es voran bei der Gründung unseres Klientenbeirats. Die Satzung wurde bereits verabschiedet und soll im IWA ausgehängt werden. Seit der Weihnachtsfeier haben alle interessierten Klienten die Möglichkeit, sich zu melden und als Vertreter*innen aufstellen zu lassen. „Der Hauptrat soll aus 3 Personen bestehen; 1. VorstitzendeR, 2. VorsitzendeR und Schriftführer*in. Dazu kommen 5 Vertreter*innen“, erklärt Thorsten. „Jeder kann sich aufstellen lassen“, betont er.

Aktuell engagieren sich vor allem Susanne, Thorsten und Sven S. bei der Organisation des Beirats. Susanne erklärt: „Wenn Klient*innen untereinander Streit haben, was gar nicht so selten vorkommt, möchte ich ihnen zuhören. Auch bei Gewalterfahrungen oder Sorgen und Problemen möchte ich ein offenes Ohr haben“, so unsere kommunikative Klientin.

Auch Thorsten fühlt sich berufen, die Klient*innen zu vertreten. „Manche Sachen laufen schief, es gibt Missverständnisse unter uns, da möchte ich vermitteln und versuche, mich neutral zu halten“, erklärt er.

Susanne ergänzt: „Ich will auch Leuten helfen, wenn z.B. eine Beziehung nicht mehr läuft. Auch über Ungerechtigkeiten muss geredet werden. Absprachen laufen nicht immer gut, Termine und Zeiten müssen eingehalten werden.“

Sven liegt ein anderes Thema am Herzen. Er will sich für ein breites Freizeitangebot im IWA einsetzten und sagt, dass die Umstellung auf die Online Formulare für viele Klient*innen schwierig sei.

Die finale Wahl steht im Sommer an. Also, liebe Interessent*innen, sprecht Teamleiter Martin oder die drei gerne an. Sie freuen sich auf den Austausch mit euch.

Firmensport bringt neue Power

Der Alltag von uns Bewo Mitarbeitenden ist immer spannend und manchmal ganz schön herausfordernd! Wir reden viel und hören zu, sitzen oft zahlreiche Stunden im Auto, schleppen Getränkekästen und Umzugskartons für unsere Klienten. Da ist abends nicht nur der Kopf müde, sondern auch der Körper. Zum Glück haben wir beim IWA einen firmeneigenen Fitnessraum, der in den Pausen oder nach Feierabend von allen Mitarbeitenden genutzt werden kann.

Für die eine ist es eine lockere Bewegungseinheit auf dem Laufband, der andere powert sich auf dem Stepper aus und wieder andere tanken neue Kraft beim Hanteltraining. Manchmal tut es auch gut, im Team Sport zu machen und sich dabei über den Tag auszutauschen – die Möglichkeiten beim IWA sind vielfältig. Unsere Fitnessraumbeauftragte Sandra gibt allen Interessierten eine Einweisung und schon kann es los gehen. Denn nach dem Sport fühlt man sich immer gestärkt und bereit für die nächste Herausforderung.