IWA radelt mit!

woman walking on a sidewalk

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem Teilnehmende 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen. Jeder Kilometer zählt – erst recht, wenn man sonst mit dem Auto gefahren wäre. Auch Mitarbeitende und Klient*innen von IWA können an der bundesweiten Klimaaktion teilnehmen.

Worum geht es beim Stadtradeln?

Zum einen geht es darum, Kohlendioxid-Emissionen zu vermeiden.

  • Ungefähr ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr (Umweltbundesamt 2016).
  • Im Jahr 2010 z.B. verursachten Pkws und Krafträder 79 % der Kohlendioxid-Emissionen im Personenverkehr (Statistisches Bundesamt 2013).
  • Etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich alleine in Deutschland vermeiden, wenn zirka 30% der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 2002).

Es gilt ebenfalls den Radverkehrsanteil insgesamt zu steigern.

  • 80% aller Haushalte in Deutschland besitzen ein Fahrrad. Nichtsdestoweniger liegt der Anteil aller Wege, die in Deutschland mit dem Fahrrad gefahren werden, durchschnittlich bei nur 10 % (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, 2014).
  • Laut des Fahrrad-Monitor Deutschland 2015 sind rund 82% der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren der Meinung, dass sich Entscheidungsträger*innen auf kommunaler Ebene stärker mit der Förderung von Radverkehr beschäftigen sollten. Dabei sprechen sich die Befragten u.a. für den Bau von mehr Radwegen (63 %) und mehr Fahrradabstellanlagen (47 %) aus.

Wir haben kurz mit Teamleiter Martin Pauls über die Aktion gesprochen, und wie Klient*innen und Mitarbeitende daran beteiligt sein können.

“Das Stadtradeln ist eine Aktion, bei der ganz viele Gemeinden in Deutschland teilnehmen. Das Ziel ist, ein Umdenken in der Verkehrspolitik einzuleiten und zu schauen, ob man so viele Kilometer wie möglich in der Stadt zurücklegen kann. So kann man sehen wie es aussieht, wenn man drei Wochen lang einen stärkeren Fokus darauf richtet,” so Martin.

Er hat im letzten Jahr bereits an der Aktion teilgenommen und möchte seine Kolleg*innen und Klient*innen dazu anregen, mitzumachen: “Ich finde es gerade in der Corona Pandemie eine gute Gelegenheit, etwas gemeinsam zu unternehmen. Es passt gut zu unserem Motto “Gemeinsam Leben Gestalten” – ob Mitarbeitende, Klient*innen oder die Geschäftsleitung: Das Thema Klimaschutz im Zusammenhang mit Mobilität betrifft uns alle, so können wir gut als Team auftreten.”

Zum Thema Mobilität, auch im Berufsalltag in der Stadt Kleve hat Martin die Lage wie folgt zusammengefasst: “Ganz ganz oft finde ich es völlig unnötig gewisse Strecken in der Stadt mit dem Auto zurückzulegen – es geht ja nicht schneller und mit Fahrradtaschen geht das Einkaufen auch genauso gut. Ich finde es schön, dass wir es gemeinsam machen können. Das ist mir wichtig. Und dass es Mobilität erhält und schafft. Viele Klient*innen haben kein Auto. Durch die Teilnahme an der Aktion könnten viele Menschen feststellen, dass es auch gut mit dem Fahrrad funktioniert.”

Wir sind von der Aktion begeistert, denn ein möglichst CO2-neutrales Ambulant Betreutes Wohnen ist ein Gewinn für alle. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig, aber IWA freut sich über alle, die mitmachen möchten. Dazu könnt ihr euch direkt bei Martin melden, um nähere Infos, z.B. zur Kilometererfassung, einzuholen. Viel Spaß beim Fietsen!

MARTIN PAULS

Teamleitung Kleve
E-Mail:   Martin.Pauls@winterberg-altenburg.de
Telefon: +49 2821 – 97 91 37 – 25
Mobil:    +49 152 – 33 51 02 80

Krisenfeste Betreuung in Zeiten von Corona

hands with latex gloves holding a globe with a face mask

Corona hat die ganze Welt vor riesige neue Herausforderungen gestellt: Diese galt es genauso für IWA zu meistern. Wie bieten wir Betreuung und soziale Dienstleistungen in gewohnter Qualität in Zeiten der Pandemie an? Ganz einfach: Auflagen berücksichtigen, Distanzierung einhalten – Desinfizieren, Desinfizieren, Desinfizieren – und natürlich die Maske tragen, konsequent im Büro und auch mit Klient*innen unterwegs.

Bereits vor der Pandemie wurden Desinfektionsmittel für die Hände an allen Eingängen bereitgestellt. Zu Anfang und während der Pandemie wurde der Geschäftsbetrieb und alle Abläufe auf die jeweils aktuell geltenden Maßnahmen angepasst. So veränderte sich die Anzahl der Personen, die an Gruppenangeboten teilnehmen durften, zusammen in einem Fahrzeug sitzen durften oder auch persönliche Termine im Büro wahrnehmen konnten, immer wieder und wurden entsprechend von uns angepasst. Auch wurde die Personenbegrenzung in unseren Räumlichkeiten immer wieder angepasst. Wichtige Termine konnten so unter Einhaltung der Regelungen (Maskenpflicht und Abstände) auch unter den erschwerten Bedingungen stattfinden.

Unsere Freizeitangebote mussten zunächst leider erheblich eingeschränkt, später bis auf weiteres eingestellt werden. Die Aussichten, im Laufe der kommenden Wochen wieder zu mehr Normalität zurückzukehren, freuen uns sehr. Hier planen wir bereits die Schritte zur Öffnung, alle Interessenten werden informiert, sobald es endlich wieder losgeht.

Weiterhin wurden alle Teamgespräche, die normalerweise als persönliche Treffen stattgefunden haben, über Microsoft-Teams ermöglicht. Nach kurzer Zeit funktionierte das schon sehr gut, wobei ein persönlicher Austausch damit nicht zu ersetzen ist.

Auch die vorgegebenen Schnelltests haben wir unseren Mitarbeitenden – sobald diese erhältlich waren – nach den rechtlichen Vorgaben regelmäßig angeboten.

Bislang hat IWA die Krise gut überstanden: Aber auch wir freuen uns genauso wie alle auf eine Rückkehr zur Normalität, sobald die Inzidenzwerte es erlauben, auch im Rahmen der andauernden Impfkampagne.

Bleibt bis dahin (maskiert und) gesund!