Stadtradeln 2024

black and white hardtail bike on brown road between trees

Klimafreundlich und sportlich, das sind die beiden Schlüsselwörter hinter der bundesweiten Klimaaktion STADTRADELN, die vom 17.6. – bis zum 7.7. statt fand. 21 Tage lang ging es darum, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich, also mit dem Fahrrad, zurück zu legen und so viele Kilometer wie möglich zu erradeln. Auch das IWA mit seinen Mitarbeitenden und Klient*innen hat in diesem Jahr wieder erfolgreich an dem Wettbewerb teilgenommen.

Ob per Tracking App oder über manuelle Erfassung, ob mit dem E-Bike oder dem herkömmlichen Fahrrad, alles war erlaubt, um Emissionen zu sparen und natürlich den Geldbeutel zu schonen. Dass man nebenbei noch etwas für die Gesundheit tut, ist ein schöner Nebeneffekt. 

Einen zusätzlichen Anreiz haben die Geschäftsführer Malte und Fabian gesetzt und Gutscheine für das Klever Kino sowie den Tiergarten Kleve ausgelobt für alle teilnehmenden Stadtradler*innen. Die Glückspilze, die die beiden Kinogutscheine gewonnen haben, sind Markus M. Sowie Patrick H. Über freien Eintritt in den Tiergarten darf sich IWA-Mitarbeiter Martin P. Freuen. Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Haushoher sportlicher Sieger des Team IWA mit einem phänomenalen Vorsprung von 443 Kilometern auf den zweiten Platz ist Radelkönig Sven G. aus Goch. Mit 842,9 Kilometern radelte er sich an die Spitze der sportlichen Truppe gefolgt von IWA-Mitarbeiterin Wilma W., die 389,3 Kilometer auf dem Tacho hatte. Platz 3 ging an Patrick H. mit 371,1 Kilometer. 

Dass Sven auf dem Rad nicht zu schlagen ist, ist weitläufig bekannt. Wann immer man Sven trifft, entweder ist er im Begriff auf sein E-Bike zu steigen oder er kommt gerade von einer seiner zahlreichen Radtouren zurück. „Ich bin schon immer unheimlich gerne draußen und in der Natur unterwegs gewesen“, erzählt Sven, gelernter Garten – und Landschaftsbauer. Da er an Diabetes leidet, ist es für ihn wichtig, sich ausreichend zu bewegen und Gewicht zu verlieren. „Mit dem Rad bin ich an der frischen Luft, sehe viel und tue etwas für meine Gesundheit. Wenn es nicht in Strömen regnet, ist Sven täglich mit seinem Rad unterwegs. Zum Einkaufen fährt er nicht zu den Gocher Supermärkten, das wäre ja langweilig. „Meine Ziele sind Kevelaer, Uedem und Weeze, wenn ich Lebensmittel brauche“, so der sportliche Gocher. So kommt er im Schnitt täglich auf etwa 25 Kilometer auf dem Drahtesel. 

An eine ganz spezielle Tour erinnert sich der Gladbachfan besonders gerne. „Einmal bin ich mit dem E-Bike nach Mönchengladbach zum Stadion gefahren, im Fanshop durfte ich meinen Akku aufladen, später ging`s ins Stadion und anschließend mit dem Rad wieder zurück.“ Diese und viele andere tolle Radgeschichten hat der begeisterte Radfahrer auf Lager. 

Leider ist ihm auch schon ein E-Bike im eigenen Hausflur geklaut worden, sogar im verschlossenen Keller wurden schon Teile seines E-Bikes abmontiert und gestohlen. Diese Erfahrungen sorgen dafür, dass Sven sein Rad, selbst wenn es gut gesichert ist, nie sorglos irgendwo abstellen kann. Entmutigen lässt Sven sich dadurch jedoch nicht, geradelt wird, da ist ihm kein Weg zu weit.

Selbstorganisierter Trödelmarkt an der Albersallee

Mittlerweile sind die Bewohner des Wohnprojekts Albersallee echte Profis in Sachen Trödelmarkt. Schon zum dritten Mal haben sie rund um das Tönnissen Center in Kleve einen bunten Trödel organisiert, der wieder viele Besucher*innen und Trödelfans angelockt hat. Verkauft haben Anwohner, Klienten und IWA Mitarbeiter – von Geschirr über Möbel bis hin zu Hörspielkassetten gab es viele alte und neue Schätze zu entdecken an den komplett ausgebuchten Ständen. 

Thorsten, ein Bewohner der Wohnprojekts, war dieses Jahr wieder federführend mitverantwortlich für den reibungslosen Ablauf der beliebten Aktion. Im Vorfeld gab es natürlich reichlich zu tun für ihn und seine Mitstreiter Anna-Lena und Mario. Ein Hänger wurde gemietet, der Trödel bei den Klienten abgeholt und zur Albersallee gefahren. „Wir haben den Trödelplatz mit dem Hochdruckreiniger auf Glanz gebracht, Blumen gepflanzt, Müll entsorgt“, berichtet Thorsten. Sein Job war es auch, die Anmeldungen zu koordinieren, Standgebühr zu kassieren und Ansprechpartner für alle Belange zu sein. Planen und Organisieren ist eben voll sein Ding.

Anna-Lena war die gute Seele am Waffelstand, Mario ein Helfer an allen Stellen. „Durch so ein Projekt entsteht Gemeinschaft“, erzählen die Organisatoren und darauf kommt es ihnen an. 

Auch in diesem Jahr gab es, dank großzügiger Spenden von Klever Geschäftsleuten, eine Tombola mit Preisen im Wert von stolzen 1100 Euro. Hauptsponsor war REWE, der Supermarkt hat nicht nur einen Einkaufsgutschein gespendet,sondern auch die Zutaten für de Waffeln gesponsert. Dafür bedankt sich das IWA recht herzlich. 

Auch andere Einzelhändler aus der Umgebung haben den Trödel finanziell unterstützt. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die gute und wertschätzende Nachbarschaft!

Gelohnt hat sich die Mühe für die Organisatoren in jeder Hinsicht. Sie sind zurecht stolz auf alles, was sie beigetragen haben, um all den Menschen diesen schönen Trödeltag zu bescheren. Auch finanziell ist es sehr gut gelaufen. Mit den Standeinnahmen lädt das Orgateam alle Anwohner und Helfer zu einem leckeren Pizzaessen ein. Denn Gemeinschaft hat im Wohnprojekt Albersallee einfach Priorität!

Sommerfest 2024: IWA lädt ein

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen! Auch das IWA Sommerfest am 14. Juni, das mit Sommer leider so gar nichts gemein hatte. ABER auf unsere Klient*innen ist Verlass! Auch ohne Sonne war die Stimmung in Donsbrüggen auf dem Sportplatz zuverlässig großartig. Partymodus an lautete die Devise dieses schönen Nachmittags.

Die Location in Donsbrüggen ist bereits Tradition und bietet auch bei Regen die Möglichkeit trocken und gesellig beieinander zu sitzen bei Kaffee und kühlen Getränken. „Es ist toll hier“, sagt Mitarbeiterin Julia. „Ich mag die Atmosphäre, die strahlenden Gesichter und das Gemeinschaftsgefühl.“ Für die richtigen Sommervibes sorgte die gut ausgestattete Cocktailbar. Hier gab es für Groß und Klein herrlich erfrischende Drinks mit frischem Obst und viel Liebe zubereitet. „Die Cocktailbar ist voll mein Ding“, strahlt Mitarbeiterin Lisa, die alle Hände voll zu tun hatte beim Mixen der Getränke, da die Schlange vor der Bar immer lang war. Auch die Slusheismaschine erfreute sich großer Beliebtheit, nicht nur bei den Kids.

Kulinarisch kamen ebenfalls alle auf ihre Kosten. Statt Pommes gab es in diesem Jahr ein üppiges Grillbuffet sowie eine große Auswahl an Salaten. Darauf hatten sich im Vorfeld viele sehr gefreut. „Das Bufett ist toll, besonders, dass es so viele Alternativen gibt“, so Klientin Giovanna.

Eins der Highlights war die beliebte Tanzeinlage der Klient*innen unter Anleitung von Yella und Marius. Ob Paar- oder Showtanz, der Rhythmus stimmte und die Tänzer*innen waren zu Recht stolz auf ihre Leistungen und wurden mit viel Beifall belohnt.

Hochbetrieb herrschte auch an der Buttonmaschine, wo sich jeder selbst seinen Anstecker gestalten konnte. „Die Buttonmaschine ist mein Favorit“ sagt IWA Mitarbeiterin Claudia, die für ihre Enkel tolle Dino-Anstecknadeln gestaltet hat und sich einfach über das schöne Miteinander an diesem Nachmittag freute. Die Geselligkeit genossen auch andere. „Man sieht Klienten, die man lange nicht getroffen hat und kann sich in Ruhe unterhalten“, so Mitarbeiterin Julia. Auch Teamleiter Martin war in seinem Element am Spieletisch mit den Klient*innen.

Ein weiteres Highlight war die Ehrung unserer Kollegin Christine. Seit 10 Jahren ist Christine eine treue und immer engagierte Mitarbeiterin beim IWA – dafür gab es Blumen und viel Applaus von allen.

Ein großer Dank geht auch dieses Mal an das Orgateam. Die Liebe zum Detail und die Mühe, die in Programm und Gestaltung gesteckt wurden, um allen einen unvergessliches Fest zu bescheren, war überall spürbar.  

Weltgesundheitstag 7.4.2024

white and blue health pill and tablet letter cutout on yellow surface

Unsere Gesundheit ist ein kostbares Gut – daran erinnert uns jedes Jahr am 7. April der Weltgesundheitstag. Sie ist eine der Voraussetzungen für ein erfülltes Leben.  

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde 1948 gegründet und setzt sich dafür ein, dass weltweit gewisse Standards bei der gesundheitlichen Versorgung der Menschen eingehalten werden. Laut WHO hat jeder Mensch das Recht auf Gesundheit. Daher legt sie jedes Jahr ein neues Gesundheitsthema von globaler Relevanz fest, das in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt werden soll.  

Das diesjährige Motto „Meine Gesundheit, mein Recht“ bedeutet, dass jeder Mensch Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung haben soll, losgelöst von Alter, Geschlecht, Herkunft und sozialem Staus.  
Gesundheit bedeutet, sich nicht nur gegen Krankheiten zu schützen, sondern auch einen Zustand des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens zu erhalten. Ein gesundes Leben ermöglicht individuelle Entfaltung und gesellschaftliche Teilhabe.

Die WHO sieht Gesundheit als globale Verantwortung: Die Förderung der Gesundheit ist eine gemeinsame Aufgabe. Nationen, Organisationen und Einzelpersonen müssen zusammenarbeiten, um Gesundheitssysteme zu stärken, Prävention zu fördern und Krankheiten zu bekämpfen.

Weltautismustag: 2. April 2024  

wood letter blocks spelled autism

„Nicht unsichtbar“ lautet das Motto des diesjährigen Weltautismustag am 2. April. Menschen im Autismusspektrum denken, fühlen und handeln anders. Auf die Besonderheiten im Alltag von autistischen Menschen soll dieser Tag, der 2007 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde, aufmerksam machen. Nicht jede Besonderheit ist auch sichtbar, für diese Tatsache soll unsere Gesellschaft sensibilisiert werden.  

Menschen im Autismus-Spektrum reagieren auf zu viele Reize häufig mit Überforderung. Die Voraussetzung für Teilhabe an Studium, Lehre oder Arbeit ist ein passendes Umfeld. Erst dann haben diese Menschen eine Chance, ihre oft herausragenden Stärken in den Bereichen Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Wahrnehmung zu zeigen.  

Soziale Interaktion sowie (nonverbale) Kommunikation fällt Autisten meist schwer. Ihre Interessen beschränken sich meist auf bestimmte Gebiete – hier spricht man von Inselbegabungen. Möglicherweise ist ein Autist nicht fähig, sich problemlos umzuziehen, kennt eventuell aber ganze Telefonbücher auswendig.  

Insgesamt beeinträchtigt der Autismus die Berufschancen und die Sozialkontakte der Betroffenen erheblich, obwohl die Intelligenz meist im normalen oder hohen Bereich liegt.  

IWA Osterfrühstück 2024

yellow flowers

Das Osterfrühstück des IWA ist zu einer lieb gewonnen und vor allem köstlichen Tradition für die Mitarbeitenden geworden. Am 20. März hatte die Geschäftsleitung wieder ins Casa Cleve zu einem üppigen Frühstück eingeladen. Bei herrlichem Sonnenschein durfte das Team des IWA die leckeren Speisen genießen. Besonders schön war es, mit Kolleginnen und Kollegen zu plaudern und sich auszutauschen. Private Gespräche finden im trubeligen Arbeitsalltag oft keinen Platz. Umso schöner, dass man beim IWA regelmäßig zu kilinarischen Teamevents zusammen kommt.

Weltfrauentag 2024

women celebrating international women day

Der Internationale Frauentag ist eine Gelegenheit, die Errungenschaften und Fortschritte von Frauen in der ganzen Welt zu feiern. Es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, dass nicht alle Frauen das gleiche Maß an Freiheit und Gleichberechtigung erleben. Frauen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen stehen vor besonderen Herausforderungen, die oft unerwähnt bleiben. Mit unserer Arbeit bei IWA wollen wir dazu beitragen, die Welt zu einem inklusiveren und barrierefreien Ort für Frauen zu machen, die vor diesen besonderen Herausforderungen stehen.

Frauen mit Behinderungen sind häufig mit mehreren Diskriminierungsschichten konfrontiert. Sie können aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Behinderung auf Hindernisse in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Gesundheitsversorgung und soziale Teilhabe stoßen. Frauen mit psychischen Erkrankungen haben oft Schwierigkeiten, die benötigte psychosoziale Unterstützung zu erhalten und sind mit Stigmatisierung und Diskriminierung konfrontiert, die sie davon abhalten können, Hilfe zu suchen. Frauen mit Suchterkrankungen sehen sich auf ihrem Weg der Genesung möglicherweise auch mit Urteilen und mangelnder Unterstützung konfrontiert.

Am diesjährigen Internationalen Frauentag wollen wir die Bedeutung der Frauenrechte für alle Frauen und sich als Frauen identifizierende Menschen anerkennen, auch für Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen. Wir müssen daran arbeiten, eine inklusivere und solidarischere Gesellschaft zu schaffen, die sicherstellt, dass alle Frauen Zugang zu den Ressourcen und Möglichkeiten haben, die sie brauchen, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Mit unserer Arbeit bei IWA wollen wir dazu beitragen, die Barrieren zu durchbrechen, die Frauen daran hindern, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Stellen Sie sich eine geschlechtergerechten Welt vor. Eine Welt frei von Vorurteilen, Stereotypen und Diskriminierung. Eine Welt, die vielfältig, gleichberechtigt und inklusiv ist. Eine Welt, in der Unterschiede gewürdigt und gefeiert werden. Gemeinsam können wir die Gleichstellung von Frauen vorantreiben. #InspireInclusion.

Mitarbeiterin Kim Dorissen berichtet von ihrem dualen Studium

Die IWA glaubt an Bildungschancen für alle. Eine Möglichkeit, die wir unterstützen, ist ein duales Studium. Ein duales Studium ergänzt das Studium an einer Hochschule um ausgedehnte Praxisphasen in einem Unternehmen wie das Integrationsnetz. Am Ende des dualen Studiums verfügen die Absolvent*innen also nicht nur über das theoretische Wissen aus Vorlesungen und Seminaren, sondern kennen auch den Arbeitsalltag – in unserem Fall – der sozialen Arbeit.

In den meisten dualen Studiengängen wechseln sich Theorie- und Praxisphasen in Blöcken von jeweils mehreren Wochen oder Monaten ab. Die Studenten verbringen somit beispielsweise das Semester an der Hochschule und die Semesterferien im Unternehmen. In anderen Studiengängen findet der Wechsel wochen- oder sogar tageweise statt. Die Studenten arbeiten dann etwa von Montag bis Mittwoch im Unternehmen und besuchen am Donnerstag und Freitag die Hochschule. Noch eine Variante ist die vorgelagerte Ausbildung. Da starten Studierende zunächst mit der Berufsausbildung und steigen erst nach dem ersten Lehrjahr – oder später – ins Studium ein. Eine vierte Möglichkeit stellt natürlich das Fern- oder Online-Studium dar, bei dem die Studierenden den größten Teil des Studiums zu Hause absolvieren.

Interessierst du dich für ein duales Studium in der sozialen Arbeit? Wir hören gerne von dir!

Neujahrsgruß 2024

photo of fireworks display

IWA wünscht ein frohes neues Jahr 2024! 

Folgst du uns schon auf Instagram? Schau mal rein (@iwa_bewo)! Dort kannst du uns das ganze kommende Jahr über verfolgen. 

Wir haben unsere Social-Media-Präsenz am 2. November 2023 gestartet. Da zeigen wir euch, wer wir sind und was wir tun. Auf Instagram wollen wir ein Bewusstsein für die Vielfältigkeit aller Menschen schaffen, und euch teilhaben lassen an unserer Freude im Alltag bei der Begleitung unserer Klientinnen und Klienten und als Team. Du kannst uns gerne bei unserer Mission mit deinen Likes, Followers und Shares helfen 🙂 Sei dabei!

https://www.instagram.com/iwa_bewo/

IWA wünscht frohe Weihnachten

Das vorletzte Freizeitangebot im Kalender der IWA war in diesem Jahr der Kaffeeklatsch an Heiligabend. Hier findest du ein paar Fotos von der Veranstaltung mit einigen unserer Klient*innen in unseren Räumlichkeiten in der Albersallee. Wir wünschen euch allen besinnliche Weihnachtstage.