Ausbildungsmesse Kleve: IWA ist am Start

Schule trifft Ausbildung

Sehr gerne ist das IWA auch in diesem Jahr der Einladung der Karl Kisters Realschule in Kleve gefolgt und hat mit viel Begeisterung an der Ausbildungsmesse „Schule trifft Ausbildung“ teilgenommen. Ziel der Messe ist es, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 bei der Berufsorientierung zu unterstützen. Gleichzeitig haben Betriebe aus der Region die Möglichkeit, ihr jeweiliges Berufsfeld vorzustellen und vielleicht schon Interesse für ein Praktikum oder sogar eine Ausbildung zu wecken.

Für das IWA hat Patrick, mit der Unterstützung von unserem lieben Mario, die Möglichkeiten der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger präsentiert.

Viele Jugendliche und Eltern haben sich neugierig über alle Details rund um die Arbeit des IWA informiert. „Es konnte sogar ein Praktikumsplatz für Anfang nächsten Jahres an einen Interessenten vermittelt werden“, freut sich Patrick.

Neue Azubis im IWA

Karim – der Kommunikative

Karim ist der Mann für gute Stimmung im IWA. Nach vier Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und in der Altenpflege, hat sich Karim im Sommer für eine Ausbildung beim IWA entschieden und verstärkt das Klever Team. „Meine Motivation ist die Vielfalt bei der Arbeit mit Menschen“, so der 23-Jährige.

Karim hat immer einen lockeren Spruch parat und eine offene Art, die es ihm leicht macht, mit neuen Menschen ins Gespräch zu kommen. Ihm gefällt es, viel Freiraum bei der Gestaltung seiner Arbeit zu haben. 

In seiner Freizeit ist Karim gerne sportlich aktiv im Gym oder er macht Musik in seinem Studio, das er sich zu Hause eingerichtet hat. 

Herzlich willkommen, lieber Karim! 

IWAs neue Azubinen 2025

Sara – unser Nesthäkchen

Sara und ihr freundliches Strahlen erkennt man schon von weitem. Obwohl sie erst 19 Jahre alt ist, hat Sara schon einige Erfahrungen im sozialen Bereich gesammelt, beispielsweise bei einem Praktikum im Altenheim. Sara ist eine Teamplayerin, sie beschreibt sich selbst als lebensfroh und hilfsbereit. „Ich wollte immer schon etwas Soziales machen, ich mag es Menschen zu helfen und zu fördern“, sagt Sara. Manche von euch werden Sara schon gesehen haben, vielleicht beim Freizeitangebot auf der Gamescom in Köln im Sommer, beim Yoga oder auf der Bowlingbahn.

Sara mag es, neue Menschen kennen zu lernen und wünscht sich, im Laufe ihrer Ausbildung für viele Klienten eine zuverlässige Bezugsperson zu werden.

In ihrer Freizeit spielt sie gerne Badminton, Videospiele und sie geht gerne spazieren. Sara gehört zum Team Goch.

Herzlich Willkommen, liebe Sara!

Madleen – unsere Erfahrene

Madleen (19) hat im August ihr zweites Lehrjahr beim IWA begonnen. Nachdem sie vorher ein Jahr lang bei Haus Freudenberg Erfahrungen gesammelt hat, unterstützt sie seit August das Team Emmerich. Madleen sagt von sich, dass sie eher ein ruhiger Mensch ist. Ihr ist es ein Anliegen, Menschen zu unterstützen und es gibt ihr ein gutes Gefühl, wenn sie anderen helfen kann. Madleen ist gerne unterwegs, am liebsten mit ihren Freunden. Ihr kennt sie vielleicht bereits vom Freizeitangebot Kaffeeklatsch oder dem Freizeittreff. Madleen ist kreativ und sportlich, in ihrer Freizeit ist sie Cheerleader. „Ich bin ein aktiver Mensch und mag Vielfalt“, sagt sie. Madleen hat immer viele Ideen, die sie gerne in die Betreuungen einbringen möchte. Sie beschreibt sich als motiviert und möchte beim IWA ihren Horizont erweitern.

Herzlich Willkommen, liebe Madleen!

Firmensport bringt neue Power

Der Alltag von uns Bewo Mitarbeitenden ist immer spannend und manchmal ganz schön herausfordernd! Wir reden viel und hören zu, sitzen oft zahlreiche Stunden im Auto, schleppen Getränkekästen und Umzugskartons für unsere Klienten. Da ist abends nicht nur der Kopf müde, sondern auch der Körper. Zum Glück haben wir beim IWA einen firmeneigenen Fitnessraum, der in den Pausen oder nach Feierabend von allen Mitarbeitenden genutzt werden kann.

Für die eine ist es eine lockere Bewegungseinheit auf dem Laufband, der andere powert sich auf dem Stepper aus und wieder andere tanken neue Kraft beim Hanteltraining. Manchmal tut es auch gut, im Team Sport zu machen und sich dabei über den Tag auszutauschen – die Möglichkeiten beim IWA sind vielfältig. Unsere Fitnessraumbeauftragte Sandra gibt allen Interessierten eine Einweisung und schon kann es los gehen. Denn nach dem Sport fühlt man sich immer gestärkt und bereit für die nächste Herausforderung.

Vorfreude auf das IWA Sommerfest 2025

Der Countdown läuft! Letzte Vorbereitungen werden getroffen, Getränke kalt gestellt, zauberhafte Tischdeko geplant, denn am 11. Juli ist es endlich soweit. Die IWA-Sommerparty steigt wieder in Donsbrüggen auf dem Sportplatzgelände.

Unter dem Motto „Tropical“ erwarten euch hoffentlich tropische Temperaturen, köstliche Cocktails und jede Menge Überraschungen.

Unsere Partybeauftragte Sandra und ihr Team haben sich viele Gedanken gemacht, was unsere Klientinnen und Klienten erfreuen könnte. Natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder unsere schicke Cocktailbar mit drei fruchtigen Drinkvarianten. Am Nachmittag erwartet euch neben Kaffee auch erfrischendes Eis-Frappé, dazu selbstgebackene Plätzchen.

Wer mehr möchte als nur chillen, kann sich in unserer Bastelecke künstlerisch austoben oder bei Spiel und Sport sein Können unter Beweis stellen. Als Überraschung gibt es einen sportlichen Wettbewerb, für den etwas Geschick sowie ein lockerere Hüftschwung notwendig sein werden. Mehr wird nicht verraten! Der Gewinnerin oder dem Gewinner winkt ein schöner Preis.

Auf vielfachen Wunsch gibt es diese Mal wieder Herzhaftes vom Pommeswagen, der so manche niederländische Spezialität auf die Teller zaubern wird. Dazu Musik, Tanz und jede Menge Spaß.

„Das Sommerfest ist das Highlight des Jahres vom IWA“, schwärmt eine feierfreudige Klientin.

In diesem Sinne: wir freuen uns, mit euch diese heiße Sommerparty zu rocken!

Stadtradeln 2025

Heute ist es wieder soweit! Vom 26. Mai bis 15. Junifindet das jährliche Stadtradeln statt, ein internationaler Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage in Folge so viele Alltagswege wie möglich mit dem Fahrrad zu erledigen. Das IWA ist natürlich auch in diesem Jahr wieder hochmotiviert am Start. 

Unser Klient Sven, wir haben bereits über ihn und seine Fahrradleidenschaft berichtet (Beitrag Stadtradeln 2024), hat sich schon im Vorfeld auf eine ganz besondere Reise begeben. Nicht mit dem Auto, nicht zu Fuß – selbstverständlich mit seinem geliebten Drahtesel!

„Schon im letzten Jahr kam mir die Idee, mit dem Fahrrad eine längere Strecke zurück zu legen“, erzählt der Fahrradfreund. Viele Tagen und Wochen hat Sven sich intensiv mit der Realisation seines sportlichen Wunsches beschäftigt. Es wurden mögliche Routen überdacht, Finanzen sowie Unterkünfte gecheckt. Entlang am schönen Rhein sollte es gehen. So um die 60 bis 70 Kilometer wollte Sven pro Tag zurück legen. Das Ziel war Frankfurt am Main. In der Nähe hatte er viele Jahre gewohnt und dorthin zog es ihn für ein Wiedersehen mit vertrauten Orten und alten Freunden zurück.

Am 12. Mai war es dann so weit, die Satteltaschen gepackt, der Tacho auf Null gesetzt und dann hieß es: „Auf Wiedersehen, Goch!“ Auf zu ersten Etappe nach Köln.

„Am ersten Tag sind es gleich 124 geworden“, so der sportliche Sven. „Über Land ging es an er B9 entlang.“ Auch die kommenden Tag radelte er am Ufer des Rheins Richtung Süden. „Eine traumhafte Strecke, dazu das schöne Wetter. Einfach perfekt“, schwärmt er . Wenn der Akku vom E-Bike schwach wurde, kehrte er in ein Lokal ein und gönnte sich eine Stärkung, während der Akku geladen hat. Auch kleine Fahrradpannen wurden mit dem passenden Werkzeug schnell behoben. 

Ein besonders schönes Highlight war das Treffen mit Markus Vogel, einem ehemaligen IWA Mitarbeiter, der mittlerweile in der Nähe von Ludwigshafen wohnt und der erste IWA-Betreuer von Sven war. „Wir haben das Wochenende gemeinsam verbracht, waren in Speyer im Technikmuseum. Ich bin stolz darauf, dass ich Markus mit dem Rad besucht habe“, berichtet der Reisende. 

Am Ende der Reise, in Frankfurt am Main, standen unglaubliche 521 gefahrene Kilometer auf dem Tacho! „Ich hätte nie gedacht, dass ich das schaffe“, sagt er, dabei kullern ihm ein paar Freudentränen über die Wange. „Jetzt bin ich echt kaputt!“ Ein paar Tage Ruhe gönnt er sich jetzt in der alten Heimat um Frankfurt herum, dann geht es zurück nach Goch. Dieses Mal allerdings mit dem Zug. 

Sven, wir sind wahnsinnig stolz auf dich! Das macht dir so schnell keiner von uns nach!

Neu!!! Klientenbeirat im IWA

Mitbestimmung ist in allen Lebensbereichen ein wichtiges Thema. Es kann leider machmal untergehen, selbst in Bereichen wie betreutem Wohnen. Wir beim IWA setzen uns aktiv für Mitbestimmung ein und wollen mit unserem neuen Klientenbeirat ein Forum genau dafür anbieten. Aus diesem Gedanken heraus ist die Idee entstanden, einen Beirat zu gründen, der aktiv die Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge unserer Klientinnen und Klienten an uns heranträgt – und gehen damit gerne über das gesetzlich vorgeschriebene Minimum hinaus. Somit wird ein Dialog in regelmäßigen Abständen sichergestellt. Unser Wunsch ist es, die vertrauensvolle Verbindung mit unseren Klientinnen und Klienten noch stärker zu machen, indem wir uns konsequent austauschen über die aktuellen Bedürfnisse und Befindlichkeiten auf beiden Seiten.

Anfang Februar trafen sich zum ersten Mal alle Interessierten im Büro des IWA. Begleitet wurde dieses Treffen von Niklas Beyer, dem Inklusionsbeauftragten der Stadt Kleve. Erst einmal wurde besprochen: Was sind die Erwartungen an den Klientenbeirat? Welche Anregungen gibt es und welche Ziele sollen verfolgt werden? Als wichtig stellte sich für die teilnehmenden Klientinnen und Klienten heraus, dass sie sich stellvertretend für die Interessen der anderen einsetzten möchte. Sie verstehen sich als Bindeglied zwischen Klient und Betreuern sowie Geschäftsleitung. Auch an der Freizeitgestaltung möchte der Beirat aktiv mitwirken. „Wir wollen Ansprechpartner sein von Klient zu Klient und Hilfestellung geben für neue Klienten“, beschreibt eine Teilnehmerin ihren Wunsch nach Mitwirkung im Beirat. „Wir wollen dem IWA ein Gesicht geben“, benennt sie weiter, was ihr und den Mitstreitenden am Herzen liegt.

Auch wurde in den folgenden Treffen darüber gesprochen, dass eine Satzung formuliert und verabschiedet wird und Vertretende gewählt werden müssen. Ebenso kamen Themen wie Kommunikation und Vernetzung auf den Tisch.

Über Motivation und Spaß konnten sich die koordinierenden IWA Mitarbeitenden, Julia und Martin, nicht beklagen. „Wir gucken extrem positiv und zuversichtlich auf dieses neue Projekt“, so die beiden Initiatoren. Wer in Zukunft auch teilnehmen möchte an der AG Arbeitsbeirat, kann die beiden jederzeit ansprechen. Das nächste Treffen im Büro vom IWA findet am 26. Mai um 10 Uhr statt.

Wir werden berichten, was der Beirat in den nächsten Monaten auf die Beine stellen wird!

Zufriedenheitsumfrage 2025

Es ist wieder so weit: Heute haben wir unsere anonyme Zufriedenheitsumfrage an alle Klient*innen rausgeschickt. Und dieses Jahr wie letztes Jahr sind wir sehr gespannt darauf, was uns mitgeteilt wird.

IWA hat letztes Jahr die Zufriedenheitsumfrage als Qualitätssicherungsmaßnahme ins Leben gerufen, weil die Erfüllung unserer Versprechen an Klientinnen und Klienten als Sozialdienstleister an erster Stelle steht. Die Umfrage liefert wichtige Rückmeldungen für uns zu Themen wie z.B. die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit unserer Betreuungsangebote.

Das Ergebnis der Umfrage vom Vorjahr war ein wichtiger Optimierungsanstoß: Als Beispiel ist uns durch die Zufriedenheitsumfrage 2024 aufgefallen, dass es ein Verbesserungspotential beim Thema „Bewusstsein von IWAs Gewaltschutzkonzept“ gab. Weil unser Gewaltschutzkonzept uns sehr am Herzen liegt, haben wir dieses Jahr eine Reihe von Infoveranstaltungen dazu auf die Beine gestellt, um möglichst viele Klient*innen darüber zu informieren.

Macht mit! Euer Feedback hilft uns, noch besser zu werden. Wir uns auf eure Meinungen, und über all die Dinge, die wir im Jahr 2025 noch verbessern, anpassen und optimieren können.

Neujahrsgrüße 2025

Gerade haben wir noch die heimelige Adventszeit genossen, jeden Tag ein Türchen im IWA-Adventskalender geöffnet und SCHWUPP! Schon ist es da, das neue Jahr 2025! Wir wünschen euch von Herzen alles Gute, Gesundheit und Zeit für die schönen Dinge im Leben. Dafür braucht man gar keine guten Vorsätze. Lasst uns einfach versuchen, den Moment zu genießen. Freundlich zueinander zu sein, unseren Mitmenschen ein Lächeln zu schenken. Einfach mal ein Kompliment machen, einem Freund ein offenes Ohr leihen, wenn es ihm nicht gut geht. Es sind die einfachen Dinge, die das Leben oft schon ein bisschen leichter machen.

Übrigens, nicht nur wir hatten viel Freude daran, jeden Tag ein Adventstürchen für euch zu befüllen. Auch euch hat der Kalender sehr gut gefallen, das habt ihr uns auf verschiedenen Wegen zurück gemeldet. Wie schön! Viele von euch haben unsere Rezepte nach gebacken, haben Ausflugsziele aufgesucht, die wir euch ans Herz gelegt haben oder Geschenkideen nach gebastelt. Aus diesem Grund soll der IWA-Adventskalender in Zukunft Tradition bekommen und alljährlich auf Martinstag zu finden und digital zu öffnen sein.

Am letzten Tag des Kalenders gab es als Weihnachtshighlight eine Verlosung unter allen, die uns folgen und gelikt haben. Zu gewinnen war ein tolles DIY Backset, darin enthalten: passende Backutensilien, Zutaten für unsere Lieblingsrezepte mit dazu gehörigen Rezeptkarten. Glückliche Gewinnerin ist unsere Mitarbeiterin Julia H. Herzlichen Glückwunsch, liebe Julia und viel Freude damit!

IWA: gegen Gewalt

Am 25. November ist der internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen. Amnesty International ruft im Rahmen des Aktionstages dazu auf, sich gegen jegliche Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen zu engagieren.

Gewalt hat viele Gesichter und sie begegnet uns überall: Zuhause, auf der Arbeit, im öffentlichen Raum, im Netz. Sie beginnt nicht erst mit Schlägen. Auch Bedrohungen, Beschimpfungen und Kontrolle sind Formen von Gewalt. Gewalt gegen Frauen ist eine der am häufigsten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen der Welt, auch in Deutschland: Fast alle zwei Tage tötet ein Mann seine (Ex-)Partnerin. Jeden Tag findet ein Tötungsversuch statt. Mehr als alle 4 Minuten erlebt eine Frau Gewalt in ihrer Partnerschaft. Jede dritte Frau erfährt mindestens einmal in ihrem Leben physische und/oder sexualisierte Gewalt. Gewalt gegen Frauen wird in den meisten Fällen von Männern ausgeübt. Die meisten Täter stehen den Frauen nahe: Partnerschaftsgewalt ist die häufigste Gewaltform und umfasst körperliche, sexualisierte, emotionale, ökonomische und psychische Gewalt.

Mädchen und Frauen mit Behinderung erleben je nach Gewaltform zwei bis dreimal häufiger Gewalt als der Bevölkerungsdurchschnitt. Fast die Hälfte hat sexuelle Gewalt in Kindheit, Jugend oder im Erwachsenenalter erlebt. Sie erfahren fast doppelt so häufig körperliche Gewalt wie Frauen ohne Behinderungen und etwa 70 Prozent bis 90 Prozent der Frauen mit Behinderungen haben bereits psychische Gewalt im Erwachsenenleben erfahren.

Häusliche Gewalt gegen Frauen nimmt zu und kennt keine geographischen Grenzen. Sie beschränkt sich nicht auf ein bestimmtes Alter oder eine bestimmte Hautfarbe und betrifft alle Arten familiärer Beziehungen und soziale Klassen. Statistiken zeigen, dass 12 % bis 15 % der Frauen in Europa jeden Tag Opfer häuslicher Gewalt sind.

Die UN-Kampagne “Orange the World” macht seit 1991 auf Gewalt aufmerksam: vom Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. Dann setzen auf der ganzen Welt Menschen, Städte, Organisationen und Unternehmen mit der Farbe Orange ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen: mit Kleidung, Pins, Aktionen, Beleuchtung, Fahnen, Veranstaltungen und vielem mehr!

Männer machen ebenso Gewalterfahrungen, die jedoch in der Gesellschaft immer noch ein Tabuthema sind. Auch hier gibt es viele Formen, darunter körperliche Gewalt, verbale, psychische sowie sexuelle und häusliche Gewalt, denen Männer und Jungen zum Opfer fallen können.

Immer noch stößt insbesondere häusliche Gewalt gegen Männer gesellschaftlich auf wenig Interesse. Die Opfer schweigen oft aus Angst und Scham, oder nehmen solche Übergriffe selbst gar nicht erst als Gewalttaten wahr. Folglich gibt es kaum nachprüfbare Informationen über das Ausmaß der Gewalt gegen Männer. Zudem gibt es bis heute nur eine bruchstückhafte Hilfestruktur für von Gewalt betroffene Jungen und Männer sowie schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle und intersexuelle Menschen. Männliche Opfer zögern, Anzeige zu erstatten oder Hilfe zu suchen, weil dies sozial stigmatisiert wird, aber die Hindernisse sind auch strukturell bedingt: Männliche Strafverfolgungsbeamte zögern eher, Anzeige zu erstatten, wenn ein Mann Opfer z. B. häuslicher Gewalt ist.

Links zum Thema:

Startseite – UN Women Deutschland

BMFSFJ – Hilfe und Beratung bei Gewalt

Prävention – bff Frauen gegen Gewalt e.V.

Männerberatungsnetz • Beratungsangebote für Jungen, Männer und Väter.

Krisen- und Gewaltberatung für Männer

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