Heute ist es wieder soweit! Vom 26. Mai bis 15. Junifindet das jährliche Stadtradeln statt, ein internationaler Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage in Folge so viele Alltagswege wie möglich mit dem Fahrrad zu erledigen. Das IWA ist natürlich auch in diesem Jahr wieder hochmotiviert am Start.
Unser Klient Sven, wir haben bereits über ihn und seine Fahrradleidenschaft berichtet (Beitrag Stadtradeln 2024), hat sich schon im Vorfeld auf eine ganz besondere Reise begeben. Nicht mit dem Auto, nicht zu Fuß – selbstverständlich mit seinem geliebten Drahtesel!
„Schon im letzten Jahr kam mir die Idee, mit dem Fahrrad eine längere Strecke zurück zu legen“, erzählt der Fahrradfreund. Viele Tagen und Wochen hat Sven sich intensiv mit der Realisation seines sportlichen Wunsches beschäftigt. Es wurden mögliche Routen überdacht, Finanzen sowie Unterkünfte gecheckt. Entlang am schönen Rhein sollte es gehen. So um die 60 bis 70 Kilometer wollte Sven pro Tag zurück legen. Das Ziel war Frankfurt am Main. In der Nähe hatte er viele Jahre gewohnt und dorthin zog es ihn für ein Wiedersehen mit vertrauten Orten und alten Freunden zurück.
Am 12. Mai war es dann so weit, die Satteltaschen gepackt, der Tacho auf Null gesetzt und dann hieß es: „Auf Wiedersehen, Goch!“ Auf zu ersten Etappe nach Köln.
„Am ersten Tag sind es gleich 124 geworden“, so der sportliche Sven. „Über Land ging es an er B9 entlang.“ Auch die kommenden Tag radelte er am Ufer des Rheins Richtung Süden. „Eine traumhafte Strecke, dazu das schöne Wetter. Einfach perfekt“, schwärmt er . Wenn der Akku vom E-Bike schwach wurde, kehrte er in ein Lokal ein und gönnte sich eine Stärkung, während der Akku geladen hat. Auch kleine Fahrradpannen wurden mit dem passenden Werkzeug schnell behoben.
Ein besonders schönes Highlight war das Treffen mit Markus Vogel, einem ehemaligen IWA Mitarbeiter, der mittlerweile in der Nähe von Ludwigshafen wohnt und der erste IWA-Betreuer von Sven war. „Wir haben das Wochenende gemeinsam verbracht, waren in Speyer im Technikmuseum. Ich bin stolz darauf, dass ich Markus mit dem Rad besucht habe“, berichtet der Reisende.
Am Ende der Reise, in Frankfurt am Main, standen unglaubliche 521 gefahrene Kilometer auf dem Tacho! „Ich hätte nie gedacht, dass ich das schaffe“, sagt er, dabei kullern ihm ein paar Freudentränen über die Wange. „Jetzt bin ich echt kaputt!“ Ein paar Tage Ruhe gönnt er sich jetzt in der alten Heimat um Frankfurt herum, dann geht es zurück nach Goch. Dieses Mal allerdings mit dem Zug.
Sven, wir sind wahnsinnig stolz auf dich! Das macht dir so schnell keiner von uns nach!
