Malte Heuvelmann stellt sich vor

Seit der Übernahme des Integrationsnetzes zum 01. Juni 2021 bekleidet Malte Heuvelmann die Position der Geschäftsleitung der Verwaltung – die ehemalige Funktion von Gründer Jürgen Winterberg. Damit tritt er in große Fußstapfen.

Wie kam es dazu, dass du dich für den sozialen Bereich entschieden hast? Kannst du uns etwas zu deinem Werdegang erzählen?

Nach meinem Fachabitur in Wirtschaft und Verwaltung habe ich 2016 meine Ausbildung zum Bürokaufmann abgeschlossen und über Nebenjobs einige Erfahrungen im kaufmännischen Bereich gesammelt. Mir war schon früh klar, dass Betriebswirtschaft und das Kaufmännische mir sehr viel Spaß machen. Im Anschluss an meine Ausbildung habe ich einige Jahre Berufserfahrung sammeln können und eine Weiterbildung zum Fachwirt absolviert, um meine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse noch zu vertiefen. Mein Einstieg in den sozialen Bereich habe ich über IWA gefunden. Ich war von Anfang an von der Arbeit im sozialen Bereich überzeugt. Mich begeistert die Arbeit hier bis heute und ich freue mich, weiter aktiv mitwirken und gestalten zu können.

Was hat dich besonders von IWA überzeugt? 

Seitdem ich bei IWA angefangen habe, ist das Unternehmen stetig gewachsen. Klare Strukturen und ein wertschätzender, respektvoller Umgang miteinander hatten dabei immer einen hohen Stellenwert. Dies habe ich über all die Jahre hier sehr zu schätzen gelernt.

Da Fabian und ich dieselben Werte und Vorstellungen vertreten, die Manuela und Jürgen bereits seit Jahren leben, haben Sie uns damit eine perfekte Ausgangslage geschaffen. Wir wollen IWA mit genau diesen Werten und Vorstellungen weiterführen.

Du hast bestimmt genaue Vorstellungen für die Zukunft von IWA. Vielleicht kannst du etwas darüber erzählen?

Unsere Vision ist es, den Menschen in ihrem sozialen Umfeld Wohnraum, Arbeit und Unterstützung zu geben, damit ihnen die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich ist. Diese Vision möchten wir weiterhin vorantreiben. Wir setzen uns dafür ein, dies in Zukunft für alle Menschen in unserem Umfeld möglich zu machen. In diesem Sinne entwickeln wir und unsere Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen und die Prozesse stetig weiter und möchten neue Angebote schaffen, um unsere Vision in die Tat umzusetzen.

Wird dich jemand bei der Umsetzung der Vorhaben besonders tatkräftig unterstützen?

Alle Kolleginnen und Kollegen unterstützen uns jetzt schon enorm bei diesem Vorhaben. Ohne die Professionalität und Einsatzbereitschaft eines jeden einzelnen von ihnen wäre es für uns nicht möglich, die Vision und die Vorhaben weiter zu verfolgen.

Zusätzlich werden Jürgen Winterberg und Manuela Winterberg Altenburg uns in unserer Anfangszeit weiter tatkräftig zur Seite stehen. Auch sie sind ein wichtiger Faktor, damit wir weiter erfolgreich unsere Ziele verfolgen können. 

Fabian Schuchert stellt sich vor

Seit der Übernahme des Integrationsnetzes zum 01. Juni 2021 bekleidet Fabian Schuchert die Position der pädagogischen Geschäftsleitung – die ehemalige Funktion von Gründerin Manuela Winterberg-Altenburg. Damit tritt er in große Fußstapfen.

Wir haben uns kurz mit Fabian hingesetzt, um ihn etwas persönlicher kennenzulernen. 

Wie kam es dazu, dass du dich für den sozialen Bereich entschieden hast? Kannst du uns etwas zu deinem Werdegang erzählen?

Ich habe mich schon sehr früh für den sozialen Bereich entschieden, nachdem ich ein Praktikum in einem Wohnheim für Menschen mit geistigen Behinderungen absolviert habe. Die direkte Arbeit mit Menschen hat mir immer schon sehr gut gefallen. Somit stand schnell fest, dass ich in diesem Bereich ausgebildet werden möchte.

Nachdem ich meine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger erfolgreich abgeschlossen hatte, begann ich mein Studium an der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen (HAN) als Diplom Sozialarbeiter/Sozialpädagoge.

Ich habe insgesamt fast 20 Jahre Berufserfahrung im sozialen Bereich in diversen Funktionen gesammelt – von der direkten Arbeit mit Klienten und Klientinnen bis hin zur Beratung und Leitung.

In all den Jahren habe ich viele gute Erfahrungen gemacht, besonders was die Leitung von sozialen Einrichtungen betrifft. Dass die Zusammenarbeit im Team, die Zusammenarbeit der Menschen untereinander im Vordergrund steht, habe ich schon früh verstanden und meine Fähigkeiten im Bezug auf die Leitung immer weiter ausgebaut. Wertschätzung und Vertrauen sind Teil meiner Leitungsphilosophie, die ich hier nach meinen Vorstellungen leben möchte. Es macht mir dabei viel Spaß, mich gemeinsam mit meinen Mitarbeitenden dahingehend weiterzuentwickeln.

Du erwähnst deine Philosophie. Dann hast du ja bestimmt genaue Vorstellungen für die Zukunft von IWA. Vielleicht kannst du dazu etwas erzählen?

Wie gesagt, Vertrauen und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden sind für mich zentrale Bausteine, um IWA weiterzuentwickeln. Mir ist dabei wichtig, dass wir flexibel bleiben. In der heutigen dynamischen Welt gilt es, Veränderungen zu erkennen und als Chance zu betrachten. Wenn man die Mitarbeitenden ressourcenorientiert und mit dem Fokus auf ihre Kompetenzen bestärkt, schafft man dafür eine gute Grundlage. Fort- und Weiterbildungen in Absprache mit den Mitarbeitenden möchte ich daher besonders unterstützen, da dies letztendlich natürlich unseren Klient*innen eine besonders gute Dienstleistung ermöglicht.

Darüber hinaus haben wir den Anspruch, uns zeitgemäß als Unternehmen zu entwickeln. E-Mobilität, Qualitätsmanagement, Digitalisierung und das Vermeiden von überbürokratischen Prozessen stehen im Moment auf unserer Agenda.

Wird dich jemand bei der Umsetzung der Vorhaben besonders tatkräftig unterstützen?

Ja, natürlich. Alle unterstützen mich und ich bin wirklich froh, ohne hier zu kitschig zu werden, dieses tolle Team zu leiten.

Sowohl die Mitarbeitenden in der Verwaltung als auch im Assistenz-  und Betreuungsdienst sind sehr wichtig und unterstützen im Prinzip durch ihre Professionalität und Einsatzbereitschaft.

Die Gründer Manuela und Jürgen Winterberg Altenburg stehen uns auch noch beratend zur Verfügung, was wirklich hilfreich ist. 

IWA radelt mit!

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem Teilnehmende 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen. Jeder Kilometer zählt – erst recht, wenn man sonst mit dem Auto gefahren wäre. Auch Mitarbeitende und Klient*innen von IWA können an der bundesweiten Klimaaktion teilnehmen.

Worum geht es beim Stadtradeln?

Zum einen geht es darum, Kohlendioxid-Emissionen zu vermeiden.

  • Ungefähr ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr (Umweltbundesamt 2016).
  • Im Jahr 2010 z.B. verursachten Pkws und Krafträder 79 % der Kohlendioxid-Emissionen im Personenverkehr (Statistisches Bundesamt 2013).
  • Etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich alleine in Deutschland vermeiden, wenn zirka 30% der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 2002).

Es gilt ebenfalls den Radverkehrsanteil insgesamt zu steigern.

  • 80% aller Haushalte in Deutschland besitzen ein Fahrrad. Nichtsdestoweniger liegt der Anteil aller Wege, die in Deutschland mit dem Fahrrad gefahren werden, durchschnittlich bei nur 10 % (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, 2014).
  • Laut des Fahrrad-Monitor Deutschland 2015 sind rund 82% der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren der Meinung, dass sich Entscheidungsträger*innen auf kommunaler Ebene stärker mit der Förderung von Radverkehr beschäftigen sollten. Dabei sprechen sich die Befragten u.a. für den Bau von mehr Radwegen (63 %) und mehr Fahrradabstellanlagen (47 %) aus.

Wir haben kurz mit Teamleiter Martin Pauls über die Aktion gesprochen, und wie Klient*innen und Mitarbeitende daran beteiligt sein können.

“Das Stadtradeln ist eine Aktion, bei der ganz viele Gemeinden in Deutschland teilnehmen. Das Ziel ist, ein Umdenken in der Verkehrspolitik einzuleiten und zu schauen, ob man so viele Kilometer wie möglich in der Stadt zurücklegen kann. So kann man sehen wie es aussieht, wenn man drei Wochen lang einen stärkeren Fokus darauf richtet,” so Martin.

Er hat im letzten Jahr bereits an der Aktion teilgenommen und möchte seine Kolleg*innen und Klient*innen dazu anregen, mitzumachen: “Ich finde es gerade in der Corona Pandemie eine gute Gelegenheit, etwas gemeinsam zu unternehmen. Es passt gut zu unserem Motto “Gemeinsam Leben Gestalten” – ob Mitarbeitende, Klient*innen oder die Geschäftsleitung: Das Thema Klimaschutz im Zusammenhang mit Mobilität betrifft uns alle, so können wir gut als Team auftreten.”

Zum Thema Mobilität, auch im Berufsalltag in der Stadt Kleve hat Martin die Lage wie folgt zusammengefasst: “Ganz ganz oft finde ich es völlig unnötig gewisse Strecken in der Stadt mit dem Auto zurückzulegen – es geht ja nicht schneller und mit Fahrradtaschen geht das Einkaufen auch genauso gut. Ich finde es schön, dass wir es gemeinsam machen können. Das ist mir wichtig. Und dass es Mobilität erhält und schafft. Viele Klient*innen haben kein Auto. Durch die Teilnahme an der Aktion könnten viele Menschen feststellen, dass es auch gut mit dem Fahrrad funktioniert.”

Wir sind von der Aktion begeistert, denn ein möglichst CO2-neutrales Ambulant Betreutes Wohnen ist ein Gewinn für alle. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig, aber IWA freut sich über alle, die mitmachen möchten. Dazu könnt ihr euch direkt bei Martin melden, um nähere Infos, z.B. zur Kilometererfassung, einzuholen. Viel Spaß beim Fietsen!

MARTIN PAULS

Teamleitung Kleve
E-Mail:   Martin.Pauls@winterberg-altenburg.de
Telefon: +49 2821 – 97 91 37 – 25
Mobil:    +49 152 – 33 51 02 80

IWA schafft Fitnessmöglichkeiten!

Schon lange verfügt IWA über den firmeneigenen Fitnessraum: Eine vorausschauende Investition in die Gesundheit aller Mitarbeitenden: Und ein großes Plus für Fitness-Fans in Zeiten der Pandemie. 

Gründerin Manuela Winterberg-Altenburg und Gründer Jürgen Winterberg, selbst sportbegeistert, trafen die weise Entscheidung: Ein wenig beanspruchter Lagerraum, der als Arbeitsplatz aufgrund der innenliegenden Situation im Büro (ohne Fenster) nicht geeignet war, wurde in einen bestens ausgestatteten Fitnessraum, der allen Mitarbeitenden des Unternehmens zur Verfügung steht, umfunktioniert. 

IWAs Fitness-Tower

Ob Seiltraining, Freihanteln, Kardio-Geräte, Yogamatten oder Fitness-Tower: Beinahe alles das, was Fitness-Fans begehren, steht kostenlos in den eigenen Räumen der Firma zur Verfügung. Dank der flexiblen Arbeitszeiten bei IWA kann problemlos trainiert werden: Vor, zwischen oder nach dem Dienst. Besonders praktisch ist der mit Dusche ausgestattete Sanitärraum, der im Übrigen auch von Fahrradpendler*innen genutzt werden kann. Das Buchen des Raumes erfolgt ganz einfach in der Verwaltung und, sofern er nicht anderweitig gebucht ist, kann er beliebig oft pro Woche benutzt werden. 

Schon vor der Pandemie fand das unter den Mitarbeitenden Anklang: Aber erst recht nach der Schließung von Fitnessstudios aufgrund der Corona-Lage wurde der Fitnessraum zum Schatz aller Sportler*innen im Hause. Wir haben uns kurz mit Teamleiter und Fitnessfan André Becker ausgetauscht, um zu erfragen, was der IWA Sportraum für ihn bedeutet.

André weiß den Sportraum zu schätzen. „Der Sportraum ist quasi meine einzige Möglichkeit, mich wirklich fit zu halten. Wenn ich schon zu Hause bin im Familienalltag, würde ich es nicht mehr schaffen, noch einmal raus, um Sport zu treiben. Also mache ich das regelmäßig im Büro. Ich achte darauf, immer ganz vernünftig meine Mittagspause zu machen, anstatt hier am Schreibtisch schnell zu essen und währenddessen noch zu arbeiten. Ich gehe lieber kurz in den Sportraum. So bekomme den Kopf frei und mache gleichzeitig etwas für meinen Körper. Das finde ich klasse.“

Da André im Sommer einen Achillessehnenriss beim MudMasters Event erlitt, war Fitness auf einmal nicht mehr möglich für ihn. Er fasst es so zusammen: „In den letzten 10 Wochen konnte ich Sport gar nicht treiben und es hat mir total gefehlt. Und wenn ich an meinen Alltag denke, stelle ich fest, dass ich es nicht aushalten würde, außerhalb meiner Dienstzeiten nochmal hierhin zu fahren, um Sport zu treiben. Es ist sehr angenehm, hier in meiner Pause meine Fitnessroutine regeln zu können.“ 

André benutzt schon immer den Sportraum regelmäßig. „Ich habe den Sportraum schon immer benutzt, schon seit er existiert. Davor habe ich kaum Sport getrieben. Dass der Sportraum existiert, die Nähe, die Möglichkeit, dass man wirklich alles im Sportraum trainieren kann, wie man möchte: Das hat mir den Push gegeben, mehr für meinen Körper zu tun. Am Anfang gab es die Kooperation mit Gregor Ackermann, Gründer Jürgen und Gründerin Manuela, die bekanntermaßen so sportbegeistert sind. Das war für mich eine zusätzliche Motivation. Ich erlebe das als eine Form der Teamstärkung, wenn wir auch gemeinsame sportliche Aktivitäten unternehmen.“ 

Für André bietet der Sportraum eine wichtige Form der Erholung: „Ich spüre durchaus einen Ausgleich,“ so André. „In unserem Beruf, kann es zeitweise sehr Stressbehaftet sein. Somit komme ich nicht mehr drumherum, einen Ausgleich im Sport zu finden. So bekomme ich den Kopf frei. Manches, was man im Berufsalltag erfährt, möchte man nicht mit nach Hause nehmen. Sport ist somit für mich eine Art Ventil. Das muss jeder für sich herausfinden, welche Art von Ventil zu ihm passt. Sport ist für den einen gut. Für den anderen reicht vielleicht einfach nur ein Spaziergang. Aber unter dem Strich, würde ich den Sportraum sicherlich nicht missen wollen.“

Krisenfeste Betreuung in Zeiten von Corona

Corona hat die ganze Welt vor riesige neue Herausforderungen gestellt: Diese galt es genauso für IWA zu meistern. Wie bieten wir Betreuung und soziale Dienstleistungen in gewohnter Qualität in Zeiten der Pandemie an? Ganz einfach: Auflagen berücksichtigen, Distanzierung einhalten – Desinfizieren, Desinfizieren, Desinfizieren – und natürlich die Maske tragen, konsequent im Büro und auch mit Klient*innen unterwegs.

Bereits vor der Pandemie wurden Desinfektionsmittel für die Hände an allen Eingängen bereitgestellt. Zu Anfang und während der Pandemie wurde der Geschäftsbetrieb und alle Abläufe auf die jeweils aktuell geltenden Maßnahmen angepasst. So veränderte sich die Anzahl der Personen, die an Gruppenangeboten teilnehmen durften, zusammen in einem Fahrzeug sitzen durften oder auch persönliche Termine im Büro wahrnehmen konnten, immer wieder und wurden entsprechend von uns angepasst. Auch wurde die Personenbegrenzung in unseren Räumlichkeiten immer wieder angepasst. Wichtige Termine konnten so unter Einhaltung der Regelungen (Maskenpflicht und Abstände) auch unter den erschwerten Bedingungen stattfinden.

Unsere Freizeitangebote mussten zunächst leider erheblich eingeschränkt, später bis auf weiteres eingestellt werden. Die Aussichten, im Laufe der kommenden Wochen wieder zu mehr Normalität zurückzukehren, freuen uns sehr. Hier planen wir bereits die Schritte zur Öffnung, alle Interessenten werden informiert, sobald es endlich wieder losgeht.

Weiterhin wurden alle Teamgespräche, die normalerweise als persönliche Treffen stattgefunden haben, über Microsoft-Teams ermöglicht. Nach kurzer Zeit funktionierte das schon sehr gut, wobei ein persönlicher Austausch damit nicht zu ersetzen ist.

Auch die vorgegebenen Schnelltests haben wir unseren Mitarbeitenden – sobald diese erhältlich waren – nach den rechtlichen Vorgaben regelmäßig angeboten.

Bislang hat IWA die Krise gut überstanden: Aber auch wir freuen uns genauso wie alle auf eine Rückkehr zur Normalität, sobald die Inzidenzwerte es erlauben, auch im Rahmen der andauernden Impfkampagne.

Bleibt bis dahin (maskiert und) gesund!

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